Offenes G-Zentrum und der Weg zur Selbstliebe
Es gibt einen stillen Schmerz, der Menschen mit einem offenen G-Zentrum durchzieht. Es ist keine Verletzung durch ein einzelnes Ereignis, sondern ein Hintergrundsummen – ein Gefühl, nicht ganz zu wissen, wer man ist, wohin man geht oder ob man wirklich liebenswert ist. Sie schauen auf die Menschen um Sie herum und spüren eine Art Anziehungskraft auf ihre Identität, ihre Beziehungen, ihren Orientierungssinn. Du liebst sie mit einer Tiefe, die dich überrascht. Sie studieren ihre Gewissheiten und fragen sich, wie sie so standhaft bleiben können. Darunter verbirgt sich die Frage, die jedes offene G irgendwann stellt: Wenn ich keine feste Identität habe, wie kann ich mich dann selbst lieben?
Das G Center ist der Diamant in Ihrem Design. Es enthält die Geometrie von Liebe, Richtung und Identität. Wenn es geöffnet ist, haben Sie kein eingebautes Gespür dafür, wer Sie sind oder wohin Sie gehen. Sie sind ein Gestaltwandler, der darauf ausgelegt ist, die Richtungsenergie Ihrer Mitmenschen aufzunehmen und zu verstärken. Das ist kein Fehler. Es ist Ihr Geschenk an Weisheit, Toleranz und tiefer Perspektive. Aber ohne Integration kann sich die Gabe wie ein Fluch anfühlen. Sie werden süchtig nach der Reflexion anderer. Sie suchen im Außen nach der Liebe, die Sie hoffentlich irgendwann im Inneren finden.
Der Weg zurück zu dir selbst verläuft über die Integrationskanäle – insbesondere die beiden Kanäle, die das G direkt mit dem Sakralzentrum verbinden.
Die Brücke des Sakralen
Das Sakrale ist der Motor Ihres Designs. Es ist das Zentrum der Lebenskraft, der sexuellen Energie, der Arbeit und des Überlebens. Es funktioniert nur im gegenwärtigen Moment. Es macht sich keine Sorgen um die Zukunft oder wiederholt die Vergangenheit. Es reagiert einfach immer wieder auf das, was das Leben ihm vorsetzt. Für das offene G ist das Sakral der Anker. Die Selbstliebe und der Orientierungssinn des G können sich nur stabilisieren, wenn sie auf der rohen Intelligenz des Körpers und der Wahrheit des gegenwärtigen Augenblicks basieren.
Es gibt nur zwei Kanäle, die das G mit dem Sakral verbinden. Zusammen bilden sie die Brücke zwischen der Liebe des G und dem Überlebensinstinkt des Sakralen. Wenn Sie einen dieser Kanäle definiert haben, ist dies die Verkabelung Ihrer Selbstliebe. Wenn Sie dies nicht tun, sind dies die Energien, denen Sie Ihr ganzes Leben lang begegnen, von denen Sie lernen und von denen Sie sich beeinflussen lassen können.
Kanal 15-2: Die Welle der Liebe
Der 15-2 wird der Kanal des Schwankenden genannt, aber der Name ist irreführend, wenn man seine Natur falsch versteht. Das ist keine Schwäche. Dies ist die menschliche Erfahrung der Liebe, die sich durch einen Körper bewegt, der auf den Moment reagiert.
Tor 15 sitzt im G-Zentrum und trägt die Frequenz der Liebe zur Menschheit – die Liebe, die das Potenzial in jedem Menschen und jeder Situation sieht. Es ist die Liebe des Führers in der Krise, der den Weg durchschaut, wenn andere gelähmt sind. Tor 2 befindet sich im Sakralbereich und wird „Richtung des Selbst“ genannt. Es ist das Tor zur Leere, das Tor, das auf den Input des Lebens reagiert. Es spricht durch den Körper und weist Sie auf das hin, was im Jetzt für Sie wahr ist.
Wenn diese beiden miteinander verbunden sind, wird die Selbstliebe zu einer Welle. Es ist keine flache Linie ständiger Gewissheit. Es steigt und fällt. Es wird durch die Realität des Überlebens, durch die Bedürfnisse des Körpers, durch die Partnerschaften und Richtungen, die Ihnen das Leben bringt, auf die Probe gestellt. Die Weisheit von 15-2 ist, dass man Liebe nicht als Konzept betrachten kann. Sie müssen es durch sich hindurchströmen lassen, geleitet von der Reaktion des Sakralen. Selbstliebe für diesen Kanal ist die Bereitschaft, in der Welle zu bleiben, ohne nach festem Boden außerhalb von sich selbst zu greifen. Es bedeutet, die Richtung zu lieben, die sich ändert, und darauf zu vertrauen, dass die Leere weiß, wohin sie einen führen soll, wenn man zuhört.
Kanal 46-29: Der Körper der Liebe
Der 46-29 ist der Kanal der Entdeckung und der am stärksten verkörperte Ausdruck der Selbstliebe im gesamten Horoskop.
Tor 46 ist die Liebe zum Körper. Es befindet sich im G-Zentrum und ist die Bestimmung der physischen Form – die Liebe, die sagt: „Ich bin hier, ich bin in diesem Körper, dieser Körper ist mein Zuhause.“


