Ennio Morricone hat in fast sieben Jahrzehnten mehr als 500 Filmmusiken komponiert und dabei den Klang des Kinos immer wieder neu erfunden. In Bezug auf Human Design ist sein Char
Ennio Morricones menschliches Design: Manifestierender Generator 3/5
Ennio Morricone hat in fast sieben Jahrzehnten mehr als 500 Filmmusiken komponiert und dabei den Klang des Kinos immer wieder neu erfunden. In Bezug auf Human Design beginnt sein Diagramm mit dem Archetyp des manifestierenden Generators – einer Mischung aus nachhaltiger Generator-Lebenskraft und der Fähigkeit des Manifestators, sich schnell zu bewegen und andere auf dem Weg zu informieren. Diese Kombination passt auffallend gut zum Publikumsliebling Morricone: ein Mann, der Unmengen an Arbeit leisten konnte (die Ausdauer eines Generators) und gleichzeitig mutige, manchmal erschütternde Klangentscheidungen treffen konnte (eine Manifestor-ähnliche Kante).
Energietyp: Manifestierender Generator
Manifestierende Generatoren sind darauf ausgelegt, leidenschaftliche Meister und keine Spezialisten zu sein. Ihre Aura zieht viele Dinge an und ihr Körper gedeiht, wenn er beschäftigt, engagiert und körperlich aktiv ist. Morricone verkörpert dies: Er bewegte sich vom Arrangieren von Popsongs zur absoluten Orchestermusik, von Avantgarde-Stücken zu Filmmusiken und schuf ein enormes Werk. Die „MG“-Signatur hat mehrere Fäden gleichzeitig im Umlauf, und Morricone ist bekannt dafür, dass er die meiste Zeit seines Lebens mit Filmaufträgen, Lehraufträgen und Konzertmusik jonglierte. Dies ist ein Design, das darauf ausgelegt ist, diese Art von Vielfalt zu bewältigen – und sogar zu erfordern.
Strategie: Reagieren
Die MG-Strategie besteht darin, darauf zu warten, dass das Leben darauf reagiert, anstatt aus dem Nichts zu jagen und Initiativen zu ergreifen. Das bedeutet nicht Passivität; Es bedeutet, das „Uh-huh“-Signal des Körpers zu erkennen, wenn etwas richtig ist. Im Fall von Morricone war seine Karriere davon geprägt, auf Filme, Regisseure und Drehbücher zu reagieren, die ihm vorgelegt wurden. Die legendäre Zusammenarbeit mit Sergio Leone, die lange Partnerschaft mit dem Regisseur Giuseppe Tornatore (Cinema Paradiso) und sein spätes Oscar-prämiertes Werk „The Hateful Eight“ zeugen allesamt von einem Komponisten, dessen sakrale Weisheit aufleuchtete, wenn ein Projekt wirklich passte.
Autorität: Sakral
Sakrale Autorität ist die körpereigene Intelligenz – die Reaktion des Bauches, das leise „Ja“ oder „Nein“ des motorischen Zentrums. Für einen manifestierenden Generator ist diese Autorität der Motor des gesamten Diagramms. In musikalischer Hinsicht drückt sich sakrale Autorität oft in Instinkt, Rhythmus und eher einem gefühlten als einem intellektuellen Gespür dafür aus, was funktioniert. Morricones Musik ist bekanntermaßen körperlich: das Klirren der E-Gitarre, der Peitschenknall der Snare, der wortlose Gesang, die Blechbläser, die wie ein Schlag landen. Dabei handelt es sich nicht um Entscheidungen, zu denen sich eine Person überlegt; Sie fühlen sich an wie Entscheidungen, die der Körper getroffen hat. Sein kreativer Prozess – das Skizzieren mit Melodien, die zu ihm „zu kommen“ scheinen, und das anschließende rigorose Bearbeiten – spiegelt eine sakrale Schöpfung wider.
Profil 3/5: Der Märtyrer / Ketzer
Das 3/5-Profil ist eines der dramatischsten Profile. Die dritte Linie ist der Märtyrer oder Experimentator, eine Person, die durch Versuch, Irrtum und die unvermeidlichen Kollisionen des Lebens lernt; Die fünfte Linie ist der Ketzer, dessen projizierte Aura die Probleme und Erwartungen anderer Menschen auf sich zieht. Diese Kombination bringt oft jemanden hervor, der relativ privat arbeitet, Fehler macht, Lösungen findet und dann wie ein fester Punkt erscheint, auf den sich andere verlassen.
Das passt ungewöhnlich gut zu Morricone. Seine 3-Linien-Energie zeigt sich in seinem lebenslangen Experimentieren – unkonventionelle Instrumente, vorbereitete Klänge, Jazz- und Rocktexturen, eingewoben in klassische Partitur. Seine 5-Linien zeigen die Rolle, die er für Generationen von Filmemachern gespielt hat: der vertrauenswürdige Fixierer, der ketzerische Problemlöser, von dem die Regisseure wussten, dass er einen Weg finden würde. Er war auch als Privatkomponist bekannt und arbeitete in einem römischen Studio, was eine klassische 5-Linien-Vorliebe dafür ist, allein zu arbeiten, bis das Werk bereit ist, der Welt vorgestellt zu werden.
Inkarnationskreuz
Das Inkarnationskreuz wird hier nicht spezifiziert, daher wäre jede Aussage über einen tieferen Zweck eine Vermutung. Das Kreuz verfeinert die Themen des Diagramms zu einem bestimmten Lebensthema. Ohne sie sind der oben genannte Typ, die Strategie, die Autorität und das Profil die zuverlässigsten Anhaltspunkte dafür, wie sich Morricones Entwurf in dem Werk, das wir öffentlich kennen, zum Ausdruck gebracht hätte.


