Gate 19 Linie 2: Der magnetische Einsiedler
Keynote
Die 2. Linie ist die Natürliche – die Projektorlinie, die Einsiedlerlinie, die Demokratenlinie. Linie 2 wird in Tor 19 (das Tor des Wollens/Annäherns) getragen und wird zu „The Patient Approach“: die magnetische Qualität des Verlangens, das darauf wartet, gerufen zu werden, statt ihm nachzujagen. Seine harmonische Position auf der 6. Ebene verleiht ihm eine objektive, bezeugende Qualität – dies ist die Linie, die jede Annäherung, jeden Appetit, jedes „Wunsch“ im Raum mit vollkommener Neutralität sehen kann und dennoch etwas Eigenes verkörpert.
Thema im Tor
Tor 19 ist die Stimme des Solarplexus, das ursprüngliche „Ich will“. Linie 1 experimentiert mit Annäherung; Linie 2 weiß, was sie will, ist aber so strukturiert, dass sie wartet. Dies ist die Linie der Person, deren Wünsche real und verkörpert sind, deren Lebensstrategie jedoch grundsätzlich empfänglich ist. Sie jagen nicht; sie ziehen an. Das Wollen ist sauber, konzentriert und geduldig. Wenn die richtige Ressource, Person oder Gelegenheit für sie bestimmt ist, wird ihnen Anerkennung zuteil – und sie werden eingeladen, auf sie zuzugehen.
Die zweite Linie in diesem Tor wird manchmal als Kenner bezeichnet – jemand, der die Welt schmeckt, weiß, was gefällt und was abstößt, aber niemals die Begegnung erzwingt. Sie haben ein raffiniertes, fast ästhetisches Verhältnis zum Verlangen.
Das Geschenk
Der bewusste, gesunde Ausdruck von Gate 19 Linie 2 ist magnetische Geduld. Es herrscht eine Aura stiller Genügsamkeit, die paradoxerweise genau das anzieht, was man braucht. Weil sie Bedürftigkeit nicht verfolgen, nicht begreifen, nicht ausführen, finden sie die richtigen Ansätze. Sie sind von Natur aus Kenner und können das Angebot schätzen, ohne vom Appetit versklavt zu werden. Die demokratische Gabe bedeutet, dass sie ohne Urteil Raum für die Wünsche anderer Menschen lassen können; sie sind der Freund


