Human Design und Ayurveda stammen aus völlig unterschiedlichen Abstammungslinien – die eine ist eine moderne Synthese aus Astrologie, dem I Ging, der Kabbala und dem Chakra-System; der andere ein
Leben zwischen zwei Winden: Vata und der Reflektor des menschlichen Designs
Human Design und Ayurveda stammen aus völlig unterschiedlichen Abstammungslinien – die eine ist eine moderne Synthese aus Astrologie, dem I Ging, der Kabbala und dem Chakra-System; das andere ist ein 5.000 Jahre altes System der Naturheilkunde, das im vedischen Indien verwurzelt ist. Doch wenn die luftigen, ätherischen Qualitäten des Vata-Dosha auf die offene, lunare Natur des Human Design Reflector treffen, entsteht etwas Erhellendes. Sie sind keine Äquivalente, aber sie singen in unerwarteter Harmonie.
Die Natur von Vata
Vata ist im Ayurveda das Bewegungsprinzip, bestehend aus Luft und Äther. Es regelt den Kreislauf, die Atmung, die Nervenimpulse, die Ausscheidung und den Gedankenfluss. Seine Eigenschaften sind trocken, leicht, kalt, rau, subtil und beweglich. Im Gleichgewicht bringt Vata Kreativität, Begeisterung und Flexibilität. Wenn es aus dem Gleichgewicht gerät, führt es zu Angstzuständen, Schlaflosigkeit, Verstopfung, rasenden Gedanken, Furcht und einem Gefühl der Bodenlosigkeit. Menschen mit Vata-Dominanz neigen zu dünnem Körperbau, schnellem Verstand und einer Empfindlichkeit gegenüber Kälte, Wind und Veränderungen. Vata gilt als „König der Doshas“, denn wenn es sich bewegt, stört es die anderen.
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Chart berechnenDie Natur des Reflektors
Der Reflektor ist der seltenste der fünf Human Design-Typen und kommt bei etwa 1 % der Bevölkerung vor. Da es keine definierten Energiezentren und keine festen Kanäle gibt, arbeiten Reflektoren durch eine offene, abtastende Aura, die die Energie ihrer Umgebung aufnimmt und reflektiert. Ihre Strategie besteht darin, einen vollständigen Mondzyklus (etwa 28 Tage) abzuwarten, bevor sie wichtige Entscheidungen treffen, um die Weisheit ihrer Mitmenschen zu spüren. Ihre Signatur ist Überraschung, Staunen und Freude; Ihr Nicht-Selbst-Thema ist Enttäuschung und Bitterkeit. Sie werden zutiefst von der Gesundheit ihrer Gemeinschaft, der Mondumgebung und den Menschen, denen sie begegnen, geprägt.
Resonanzen, keine Äquivalenzen
Vata und der Reflektor teilen eine auffallende Sensibilität für das Feld. Beide sind luftig, subtil und lassen sich leicht destabilisieren. Beide sind eng mit den Rhythmen des Mondes und der Jahreszeiten verbunden – Vata sammelt sich im Spätherbst und Frühwinter und der gesamte Entscheidungsrahmen des Reflektors dreht sich um den Mond. Beide verstärken auch, was sie berühren. Ein Vata-d


